Immer der Ärger mit dem Öl

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Der Sturz des Gaddafi-Regimes ist nun in greifbarer Nähe. Seit die Rebellen ihren Angriff auf die libysche Hauptstadt Tripolis gestartet haben. Dieser Angriff markiert nicht bloß den Anfang vom endgültigen Ende Gaddafis, sondern auch den Start um das Rennen des libyschen Öls.

Italien hofft besonders darauf, für Russland, China und Brasilien könnte es schwierig werden. Sogar die OMV rechnet sich Chancen aus, an das libysche Öl zu kommen. Das nordafrikanische Land bleibt jedoch ein unsicheres Pflaster.

Denn die Frage, wer Libyen nach rund 40 Jahren Gaddafi-Herrschaft regieren soll, bleibt. Die Frage, welche Kräfte sich durchsetzen werden, bleibt. Dass der Westen immer versucht, seine Interessen – notfalls auch mit Gewalt – durchzusetzen, das zeigt die Geschichte.

Es ist jedoch in beiderseitigem Interesse, dass der bilaterale Handel mit dem Öl weitergeht. Denn Libyen braucht das Geld, wir brauchen das Öl. Italien scheint sich da sehr sicher zu sein, dass die guten Beziehungen, die das südeuropäische Land mit dem nordafrikanischen Partner unterhalten hat, weitergehen werden.

Dieses Beispiel mit dem Öl zeigt, dass es Europa faktisch egal ist, mit wem wir Geschäfte machen. Und das ist widerlich falsch.

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